Tensegrales Faszientraining
Nähere Informationen zu Startzeit und Ablauf folgen ca. 1 Woche vor Kursbeginn via Whatsapp-Gruppe.
Fasziale Zusammenhänge verstehen, Bewegung gezielt beobachten und therapeutische Arbeit sinnvoll mit aktivem Training verbinden.
In unserer Fortbildung Tensegrales Faszientraining für Pferde – Anwendung in Therapie und Training lernst du, den Pferdekörper nicht nur über einzelne Muskeln und Gelenke, sondern als zusammenhängendes Spannungs- und Bewegungssystem zu betrachten.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Wie kann ich nach meiner therapeutischen Behandlung gezielte Übungen auswählen, die das Pferd dabei unterstützen, neue Bewegungsmöglichkeiten aktiv zu nutzen und zu stabilisieren?
Die Fortbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen mit jeweils zwei Kurstagen.
Theoretische Grundlagen, Blickschulung, anatomische Zusammenhänge und praktische Übungen am Pferd greifen dabei unmittelbar ineinander.
2 Module · insgesamt 4 Kurstage · maximal 6 Teilnehmer · intensive Praxis am Pferd · ausschließlich Bodenarbeit · Zertifikat
03. - 04. April 2027
Mühlenstr. 10
27446 Malstedt/Deinstedt
Dozentin: Neeltje Sturm
05. - 06. Juni 2027
Mühlenstr. 10
27446 Malstedt/Deinstedt
Dozentin: Neeltje Sturm
14. - 15. August 2027
Mühlenstr. 10
27446 Malstedt/Deinstedt
Dozentin: Neeltje Sturm
Nähere Informationen zu Startzeit und Ablauf folgen ca. 1 Woche vor Kursbeginn via Whatsapp-Gruppe.
Das Tensegrale Faszientraining betrachtet den Pferdekörper als miteinander verbundenes Spannungsnetz.
Statt ausschließlich einzelne Muskeln oder Körperregionen isoliert zu betrachten, stehen die funktionellen Verbindungen zwischen verschiedenen Strukturen im Mittelpunkt.
Dabei spielen unter anderem Faszien, Muskulatur, myofasziale Funktionsketten, Bewegung, Stabilität und das Nervensystem eine wichtige Rolle.
Das Ziel besteht nicht darin, Bewegung einfach vorzugeben.
Vielmehr geht es darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen das Pferd neue Bewegungsmöglichkeiten selbst entdecken und organisieren kann.
Oder anders gesagt:
Im Tensegralen Faszientraining wird Bewegung nicht einfach gemacht – sie wird ermöglicht.
In der Fortbildung lernst du, diese Zusammenhänge besser zu erkennen und geeignete Übungen für deine therapeutische und trainerische Arbeit auszuwählen.
Eine therapeutische Behandlung kann Strukturen beeinflussen und dem Pferd neue Bewegungsmöglichkeiten eröffnen.
Doch was passiert anschließend?
Genau hier setzt das Tensegrale Faszientraining an.
Die Fortbildung beschäftigt sich damit, wie du therapeutische Arbeit durch gezielte Übungen ergänzen kannst.
Nach einer Behandlung soll das Pferd die Möglichkeit bekommen, veränderte Bewegungsmöglichkeiten aktiv zu erfahren und in seine eigene Bewegungsorganisation zu integrieren.
Damit entsteht eine Verbindung zwischen:
Befund
Was fällt dir am Pferd und seiner Bewegung auf?
Therapeutischer Arbeit
Welche Strukturen und funktionellen Zusammenhänge sind relevant?
Training
Welche Übungen können anschließend sinnvoll eingesetzt werden?
Beobachtung
Wie verändert sich die Bewegungsorganisation des Pferdes?
Damit schließt das Konzept die Lücke zwischen therapeutischer Behandlung und dem Training im Alltag.
Die Ausbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen.
Während sich Teil 1 auf Vorhand, Schulter, Hals und den cervicothorakalen Übergang konzentriert, erweitert Teil 2 den Blick auf Rumpf und Hinterhand.
Dabei werden theoretische Grundlagen immer wieder mit praktischen Übungen am Pferd verbunden.
Im ersten Modul schaffst du die Grundlage für das Verständnis des Tensegralen Faszientrainings.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt darauf, den eigenen Blick für Haltung, Bewegung und Spannungsverhältnisse des Pferdes zu schulen.
Zu den Kursinhalten gehören unter anderem:
Grundlagenwissen zum Tensegralen Faszientraining
tensegrale Prinzipien
Spannungsbögen und ihre Bedeutung
Druckverständnis
Blickschulung
Faktoren myofaszialer Dysfunktion
anatomische Zusammenhänge
Matrixtypen
Hals und Halsregion
cervicothorakaler Übergang – CTÜ
Schulter
Vorhand
praktische Techniken für diese Körperregionen
lösende Übungen
stabilisierende Übungen
Übertragung der Inhalte in Therapie und Training
Theoretisches Wissen und praktische Anwendung werden dabei eng miteinander verknüpft.
Ein zentraler Bestandteil des ersten Moduls ist das Verständnis von Spannungsbögen und funktionellen Zusammenhängen.
Der Pferdekörper arbeitet nicht in isolierten Einzelteilen.
Eine Veränderung in einer Körperregion kann deshalb mit Bewegungs- oder Spannungsverhältnissen an anderer Stelle zusammenhängen.
In der Fortbildung lernst du, deinen Blick dafür zu schulen.
Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit Fragen wie:
Was sehe ich?
Welche Haltung oder Bewegungsstrategie zeigt das Pferd?
Wo befindet sich Spannung?
Welche Körperbereiche wirken besonders aktiv, fest, instabil oder wenig beteiligt?
Welche Strukturen arbeiten zusammen?
Welche anatomischen und myofaszialen Verbindungen können eine Rolle spielen?
Was braucht das Pferd?
Ist zunächst eine lösende Übung sinnvoll oder sollte der Schwerpunkt stärker auf Stabilität und Organisation liegen?
Dieser differenzierte Blick bildet eine wichtige Grundlage für die spätere Auswahl geeigneter Übungen.
Gutes Training beginnt nicht mit einer vorgegebenen Übung.
Es beginnt mit Beobachtung.
Deshalb spielt die Blickschulung im Tensegralen Faszientraining eine zentrale Rolle.
Du lernst, genauer hinzusehen und deine Wahrnehmung für Haltung und Bewegung weiterzuentwickeln.
Dabei geht es nicht darum, jedes Pferd nach einem starren Ideal zu beurteilen.
Vielmehr lernst du, individuelle Bewegungsstrategien und körperliche Zusammenhänge besser wahrzunehmen.
Diese Fähigkeit hilft dir später dabei, Übungen nicht nach einem festen Schema auszuwählen, sondern an das jeweilige Pferd anzupassen.
Wie viel Druck braucht eine Übung?
Wann ist ein Impuls hilfreich?
Und wann wird aus einer Hilfestellung bereits zu viel Einfluss?
Auch das Druckverständnis ist Bestandteil der Fortbildung.
Tensegrales Faszientraining arbeitet nicht mit dem Ziel, eine Bewegung mechanisch zu erzwingen.
Stattdessen lernst du, mit möglichst verständlichen und gezielten Impulsen zu arbeiten.
Dabei wird auch die Kommunikation zwischen Pferd und Mensch betrachtet.
Das Pferd soll nicht lediglich eine vorgegebene Position einnehmen.
Es soll die Möglichkeit bekommen, aktiv auf die Aufgabe zu reagieren und eigene Bewegungsstrategien zu entwickeln.
Das zweite Modul baut auf den Grundlagen des ersten Teils auf und erweitert die Arbeit auf Rumpf und Hinterhand.
Dabei werden die bereits erlernten Prinzipien vertieft und stärker miteinander verknüpft.
Zu den Kursinhalten gehören unter anderem:
Kommunikation zwischen Pferd und Mensch
Bedeutung der Faszien für das Tensegrale Training
Bedeutung des Nervensystems
myofasziale Funktionsketten
funktionelle Zusammenhänge im Pferdekörper
Rumpf
Hinterhand
praktische Techniken für Rumpf und Hinterhand
lösende Übungen
stabilisierende Übungen
Auswahl geeigneter Übungen
Übertragung in den therapeutischen Alltag
Übertragung in das Training des Pferdes
So wird der Blick vom einzelnen Körperbereich zunehmend auf das Zusammenspiel des gesamten Pferdekörpers erweitert.
Muskeln und Faszien arbeiten nicht unabhängig voneinander.
Bewegung entsteht durch das Zusammenspiel zahlreicher Strukturen.
Im zweiten Modul beschäftigen wir uns deshalb intensiver mit myofaszialen Funktionsketten.
Du lernst, verschiedene Körperregionen nicht nur einzeln, sondern in ihren funktionellen Verbindungen zu betrachten.
Das hilft dir unter anderem dabei, besser zu verstehen, warum eine auffällige Bewegung nicht zwangsläufig ausschließlich dort entsteht, wo sie sichtbar wird.
Dieser ganzheitlichere Blick kann dir helfen, deine therapeutischen Beobachtungen und die anschließende Trainingsgestaltung differenzierter aufzubauen.
Ein wichtiger Schwerpunkt beider Module liegt auf der praktischen Auswahl von Übungen.
Dabei unterscheiden wir unter anderem zwischen lösenden und stabilisierenden Übungen.
Diese Übungen werden mit dem Ziel eingesetzt, dem Pferd andere Bewegungsmöglichkeiten anzubieten und die eigene Wahrnehmung und Bewegungsorganisation anzuregen.
Hier steht stärker im Mittelpunkt, eine neue beziehungsweise gewünschte Bewegungsorganisation aktiv zu unterstützen und kontrolliert weiterzuentwickeln.
Entscheidend ist dabei nicht, möglichst viele Übungen zu kennen.
Wichtiger ist zu verstehen:
Welche Übung passt zu diesem Pferd in dieser Situation?
Genau diese Entscheidungsfähigkeit möchten wir in der Fortbildung fördern.
Die gleiche Übung ist nicht automatisch für jedes Pferd sinnvoll.
Deshalb lernst du in der Fortbildung einen strukturierten Denkansatz.
Wie steht und bewegt sich das Pferd?
Welche individuellen Strategien sind erkennbar?
Welche anatomischen, muskulären und faszialen Strukturen könnten beteiligt sein?
Wo liegt momentan der wichtigste Ansatzpunkt?
Welche Übung könnte zur aktuellen Situation passen?
Wie viel Unterstützung oder Hilfestellung benötigt das Pferd?
Wie verändert das Pferd seine Haltung oder Bewegung?
Muss die Aufgabe vereinfacht, verändert oder weiterentwickelt werden?
Dadurch entsteht ein Trainingsansatz, der sich am individuellen Pferd orientiert statt an einem starren Übungskatalog.
Tensegrales Faszientraining lässt sich nicht allein anhand von Theorie oder Videos lernen.
Viele entscheidende Aspekte müssen praktisch erlebt werden.
Dazu gehören:
genaue Beobachtung
Wahrnehmung von Bewegung
Position des Menschen
Dosierung von Impulsen
Timing
Kommunikation mit dem Pferd
Reaktion des Pferdes
Anpassung einer Übung
Deshalb sind die praktischen Einheiten ein zentraler Bestandteil der Fortbildung.
Du arbeitest selbst mit dem Pferd und kannst die vermittelten Inhalte unmittelbar ausprobieren.
Dabei bleibt ausreichend Zeit für Fragen, Wiederholungen und individuelle Korrekturen.
Für die praktischen Einheiten stehen gut vorgearbeitete Pferde zur Verfügung.
Dadurch kannst du dich während des Kurses auf Beobachtung, Kommunikation und die praktische Umsetzung der verschiedenen Übungen konzentrieren.
Im zweiten Modul besteht nach vorheriger Absprache außerdem die Möglichkeit, das eigene Pferd mitzubringen.
So können Inhalte des Kurses unter Umständen auch an einem dir vertrauten Pferd praktisch betrachtet werden.
Ob das eigene Pferd für den jeweiligen Kurs geeignet ist und mitgebracht werden kann, sollte immer vorab mit uns abgestimmt werden.
Die gesamte Fortbildung findet vom Boden aus statt.
Es gibt keine Reiteinheiten.
Dadurch liegt der Fokus vollständig auf:
Beobachtung des Pferdes
Kommunikation
Körperwahrnehmung
Bewegungsorganisation
gezielten Übungen
praktischer Arbeit zwischen Mensch und Pferd
Du musst dein Pferd für die Teilnahme deshalb nicht reiten.
Die praktischen Einheiten finden draußen statt.
Am Kursort steht für diese Fortbildung keine Halle zur Verfügung.
Bitte bring deshalb passende Kleidung und geeignetes Schuhwerk für die jeweilige Witterung mit.
Gerade für die praktischen Einheiten empfehlen wir wetterfeste Kleidung, in der du dich gut bewegen kannst.
Die Fortbildung besteht aus:
Modul 1 – Fokus Vorhand
2 Kurstage
und
Modul 2 – Fokus Rumpf & Hinterhand
2 Kurstage
Damit umfasst die vollständige Fortbildungsreihe insgesamt:
4 Kurstage
Die Inhalte bauen aufeinander auf.
Im ersten Modul werden wichtige Grundlagen gelegt, die im zweiten Modul aufgegriffen, erweitert und auf weitere Körperregionen übertragen werden.
Gerade bei einer Fortbildung, die so stark von Beobachtung und praktischer Arbeit lebt, ist die Gruppengröße entscheidend.
Deshalb ist die Fortbildung auf maximal 6 Teilnehmer begrenzt.
Das ermöglicht:
intensive praktische Übungszeit
persönliche Betreuung
direkte Rückfragen
individuelle Korrekturen
gemeinsames Beobachten verschiedener Pferde
ausführliche Besprechung der Übungen
fachlichen Austausch
eine ruhige und konzentrierte Lernatmosphäre
So soll jeder Teilnehmer ausreichend Gelegenheit bekommen, die Inhalte nicht nur zu beobachten, sondern selbst praktisch umzusetzen.
Das Ziel des Tensegralen Faszientrainings ist nicht, dir möglichst viele Übungen zum Auswendiglernen mitzugeben.
Du sollst verstehen, warum du eine bestimmte Übung auswählst und was du beim jeweiligen Pferd beobachten möchtest.
Nach Abschluss der Fortbildung sollst du unter anderem:
tensegrale Grundprinzipien besser verstehen
deinen Blick für Haltung und Bewegung geschult haben
anatomische und myofasziale Zusammenhänge besser erkennen
Spannungsmuster differenzierter betrachten können
lösende und stabilisierende Übungen unterscheiden können
Übungen passend zur individuellen Situation auswählen können
therapeutische Arbeit sinnvoll mit aktivem Training verbinden können
konkrete Übungsansätze für deine Kunden entwickeln können
Damit erhältst du ein Konzept, das Therapie und Training miteinander verbindet.
Viele Therapeuten kennen die Situation:
Das Pferd wurde behandelt und reagiert zunächst positiv – doch im Anschluss stellt sich die Frage, wie es sinnvoll weitergehen kann.
Welche Übungen kann der Besitzer durchführen?
Was passt zum aktuellen Befund?
Was sollte stabilisiert werden?
Und welche Übung ist für dieses Pferd überhaupt sinnvoll?
Genau an dieser Stelle setzt das Tensegrale Faszientraining an.
Die Fortbildung soll dir helfen, nach deiner therapeutischen Arbeit konkrete und nachvollziehbare Übungsansätze für den weiteren Alltag des Pferdes zu entwickeln.
Dadurch entsteht eine engere Verbindung zwischen therapeutischem Termin und anschließendem Training.
Der Intensivkurs richtet sich an Fachpersonen, die therapeutisch, medizinisch oder trainerisch mit Pferden arbeiten.
Dazu gehören insbesondere:
Pferdephysiotherapeuten
Physiotherapeuten im Tierbereich
Pferdeosteopathen
Osteopathen
Tierärzte
Tiermedizinische Fachangestellte mit entsprechendem fachlichem Hintergrund
ausgebildete Manualtherapeuten
sonstige ausgebildete Fachtherapeuten
Pferdetrainer mit entsprechendem anatomischem Fachwissen
Die Fortbildung richtet sich besonders an Teilnehmer, die Therapie und aktives Training stärker miteinander verbinden möchten.
Für die Teilnahme werden fundierte Kenntnisse der Anatomie, Muskulatur und Faszienstrukturen des Pferdes vorausgesetzt.
Die Fortbildung ist deshalb kein Anatomie-Grundkurs.
Du solltest dich bereits sicher an wichtigen anatomischen Strukturen des Pferdes orientieren können und ein grundlegendes Verständnis für Muskulatur und Bewegungsapparat mitbringen.
Wenn dir diese Grundlagen noch fehlen oder du dein Wissen auffrischen möchtest, empfehlen wir dir vorab unsere Pferdeanatomie-Fortbildungen.
Besonders passend sind:
Pferdeanatomie – Muskeln
Pferdeanatomie – Muskelketten
Nähere Informationen zu Startzeit und Ablauf folgen ca. 1 Woche vor Kursbeginn via Whatsapp-Gruppe.
Fortbildung
Tensegrales Faszientraining – Anwendung in Therapie und Training
Aufbau
2 aufeinander aufbauende Module
Modul 1
Fokus Vorhand, Hals, CTÜ und Schulter
Modul 2
Fokus Rumpf und Hinterhand
Dauer pro Modul
2 Kurstage
Gesamtdauer
4 Kurstage
Theorie und Praxis
Ausgewogen miteinander kombiniert
Praktisches Arbeiten
Direkt am Pferd
Training
Ausschließlich vom Boden aus – keine Reiteinheiten
Gruppengröße
Maximal 6 Teilnehmer
Eigene Pferde
Im zweiten Modul nach vorheriger Absprache möglich
Voraussetzungen
Fundierte Kenntnisse der Anatomie, Muskulatur und Faszienstrukturen des Pferdes
Abschluss
Teilnahmezertifikat
Ein zweitägiges Modul der Fortbildung Tensegrales Faszientraining – Anwendung in Therapie und Training
Die vollständige Fortbildungsreihe besteht aus zwei Modulen.
Im Rahmen der Fortbildung erwarten dich:
zwei intensive Kurstage pro Modul
theoretische Grundlagen
umfangreiche praktische Übungen
praktische Arbeit am Pferd
kleine Gruppe mit maximal 6 Teilnehmern
persönliche Begleitung während der Übungen
Teilnahmezertifikat nach erfolgreichem Abschluss
fachlicher Austausch
Zugang zur kursbegleitenden WhatsApp-Gruppe
Nähere Informationen zu Startzeit und Ablauf folgen ca. 1 Woche vor Kursbeginn via Whatsapp-Gruppe.
Für jede Kursgruppe richten wir eine eigene WhatsApp-Gruppe ein.
Dort erhältst du vor Kursbeginn alle wichtigen organisatorischen Informationen.
Nähere Informationen zu Startzeit und Ablauf werden ungefähr eine Woche vor dem jeweiligen Kurs mitgeteilt.
Die Gruppe bietet außerdem die Möglichkeit, dich mit anderen Teilnehmern und den Dozenten auszutauschen.
Gerade bei einer Fortbildung mit zwei aufeinander aufbauenden Modulen bietet sich dadurch auch zwischen den Kursterminen die Möglichkeit, Fragen zu sammeln, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.
Diese Fortbildung soll dir nicht einfach eine Sammlung weiterer Übungen vermitteln.
Sie soll deinen Blick auf Pferd, Bewegung, Faszien und funktionelle Zusammenhänge erweitern.
Deshalb legen wir besonderen Wert auf:
Du beschäftigst dich damit, wie du nach einer therapeutischen Behandlung sinnvoll weiterarbeiten kannst.
Die Inhalte werden Schritt für Schritt erarbeitet und auf verschiedene Körperregionen übertragen.
Die kleine Gruppe ermöglicht intensive praktische Betreuung und ausreichend Zeit für individuelle Fragen.
Die theoretischen Inhalte werden unmittelbar am Pferd angewendet.
Du lernst nicht nur Übungen, sondern trainierst deine Fähigkeit, Haltung und Bewegung genauer zu beobachten.
Muskulatur, Faszien und verschiedene Körperregionen werden nicht ausschließlich isoliert betrachtet.
Du lernst unterschiedliche Übungsansätze kennen und beschäftigst dich damit, wann welcher Ansatz sinnvoll sein kann.
Alle Übungen werden vom Boden aus durchgeführt.
Ein wesentliches Ziel besteht darin, konkrete Übungsmöglichkeiten für die Zeit zwischen therapeutischen Terminen entwickeln zu können.
Eine therapeutische Behandlung ist immer nur ein Teil dessen, was die Bewegungsentwicklung eines Pferdes beeinflusst.
Zwischen zwei Behandlungsterminen verbringen Pferd und Besitzer viele Stunden miteinander.
Genau hier kann gezieltes Training ansetzen.
Das Tensegrale Faszientraining bietet dir die Möglichkeit, deine therapeutische Wahrnehmung mit konkreten Übungen zu verbinden.
Statt dem Besitzer nur allgemein zu empfehlen, das Pferd „mehr zu bewegen“ oder „bestimmte Muskeln aufzubauen“, kannst du lernen, differenziertere Übungen passend zur jeweiligen Situation auszuwählen.
Dadurch entsteht ein nachvollziehbarer Übergang von:
Beobachtung → Therapie → Übung → erneuter Beobachtung
Diese Verbindung kann eine wertvolle Ergänzung für deine tägliche Arbeit mit Pferden darstellen.
Das Tensegrale Faszientraining betrachtet den Pferdekörper als miteinander verbundenes Spannungs- und Bewegungssystem.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem fasziale und muskuläre Zusammenhänge, Bewegungsorganisation sowie lösende und stabilisierende Übungen.
Der Begriff beschreibt vereinfacht das Zusammenspiel von Spannung und Stabilität innerhalb eines miteinander verbundenen Systems.
Im Kurs wird dieses Prinzip auf den Pferdekörper und seine funktionellen Zusammenhänge übertragen.
Die Fortbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen mit jeweils zwei Kurstagen.
Damit umfasst die gesamte Fortbildungsreihe vier Kurstage.
Im ersten Modul stehen unter anderem Grundlagen, Spannungsbögen, Druckverständnis, Blickschulung und anatomische Zusammenhänge im Mittelpunkt.
Praktisch liegt der Fokus insbesondere auf Hals, CTÜ, Schulter und Vorhand.
Das zweite Modul vertieft die Grundlagen und beschäftigt sich unter anderem mit Faszien, Nervensystem und myofaszialen Funktionsketten.
Praktisch liegt der Schwerpunkt auf Rumpf und Hinterhand.
Ja.
Praktische Übungen am Pferd sind ein wichtiger Bestandteil beider Module.
Nein.
Die gesamte praktische Arbeit findet vom Boden aus statt. Es gibt keine Reiteinheiten.
Im zweiten Modul besteht nach vorheriger Absprache die Möglichkeit, ein eigenes Pferd mitzubringen.
Bitte stimme dies unbedingt vorab mit uns ab.
Die Fortbildung ist auf maximal 6 Teilnehmer begrenzt.
Dadurch bleibt ausreichend Zeit für praktische Übungen, individuelle Fragen und persönliche Betreuung.
Nein.
Der praktische Teil findet draußen statt. Am Kursort steht keine Halle zur Verfügung.
Bitte bring deshalb wettergerechte Kleidung und geeignetes Schuhwerk mit.
Vorausgesetzt werden fundierte Kenntnisse der Anatomie, Muskulatur und Faszienstrukturen des Pferdes.
Die Fortbildung ist kein Anatomie-Grundkurs.
Der Kurs richtet sich insbesondere an Osteopathen, Physiotherapeuten, Tierärzte, Tiermedizinische Fachangestellte, Manualtherapeuten und andere ausgebildete Fachtherapeuten.
Auch für entsprechend vorgebildete Trainer kann die Verbindung von Therapie und Training interessant sein.
Du sollst lernen, tensegrale Prinzipien in deiner Arbeit anzuwenden, deinen Blick für funktionelle Zusammenhänge zu erweitern und passende lösende beziehungsweise stabilisierende Übungen auswählen zu können.
Ein Schwerpunkt liegt darauf, therapeutische Arbeit und anschließendes Training sinnvoll miteinander zu verbinden.
Ein zweitägiges Modul kostet 599,00 €.
Die Fortbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen.
Ja.
Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du ein Zertifikat über deine Teilnahme an der Fortbildung.
Ja.
Nähere Informationen zu Startzeit und organisatorischem Ablauf erhältst du ungefähr eine Woche vor Kursbeginn über die WhatsApp-Gruppe.
Du arbeitest bereits therapeutisch, medizinisch oder trainerisch mit Pferden und möchtest Behandlung und aktives Training stärker miteinander verbinden?
Dann bietet dir unsere Fortbildung Tensegrales Faszientraining – Anwendung in Therapie und Training die Möglichkeit, deinen Blick für anatomische und fasziale Zusammenhänge zu erweitern und daraus konkrete Übungen für deine praktische Arbeit abzuleiten.
Du lernst nicht einfach einen festen Übungskatalog.
Du lernst, genauer hinzusehen, Zusammenhänge zu erkennen und Übungen passend zum jeweiligen Pferd auszuwählen.
2 Module · insgesamt 4 Kurstage · maximal 6 Teilnehmer · praktische Arbeit am Pferd · ausschließlich Bodenarbeit · Zertifikat
Nähere Informationen zu Startzeit und Ablauf folgen ca. 1 Woche vor Kursbeginn via Whatsapp-Gruppe.