Tensegrales Faszientraining Pferd – Fortbildung für Therapie & Training

Fasziale Zusammenhänge verstehen, Bewegung gezielt beobachten und therapeutische Arbeit sinnvoll mit aktivem Training verbinden.

In unserer Fortbildung Tensegrales Faszientraining für Pferde – Anwendung in Therapie und Training lernst du, den Pferdekörper nicht nur über einzelne Muskeln und Gelenke, sondern als zusammenhängendes Spannungs- und Bewegungssystem zu betrachten.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Wie kann ich nach meiner therapeutischen Behandlung gezielte Übungen auswählen, die das Pferd dabei unterstützen, neue Bewegungsmöglichkeiten aktiv zu nutzen und zu stabilisieren?

Die Fortbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen mit jeweils zwei Kurstagen.

Theoretische Grundlagen, Blickschulung, anatomische Zusammenhänge und praktische Übungen am Pferd greifen dabei unmittelbar ineinander.

2 Module · insgesamt 4 Kurstage · maximal 6 Teilnehmer · intensive Praxis am Pferd · ausschließlich Bodenarbeit · Zertifikat


Aktuelle Termine - Tensegrales Faszientraining

Teil 1

03. - 04. April 2027 

Mühlenstr. 10
27446 Malstedt/Deinstedt

Dozentin: Neeltje Sturm

05. - 06. Juni 2027 

Mühlenstr. 10
27446 Malstedt/Deinstedt

Dozentin: Neeltje Sturm

Teil II

14. - 15. August 2027

Mühlenstr. 10
27446 Malstedt/Deinstedt

Dozentin: Neeltje Sturm


 

Tensegrales Faszientraining

599,00 € inkl. MwSt

Nähere Informationen zu Startzeit und Ablauf folgen ca. 1 Woche vor Kursbeginn via Whatsapp-Gruppe.

 


Was ist Tensegrales Faszientraining beim Pferd?

Das Tensegrale Faszientraining betrachtet den Pferdekörper als miteinander verbundenes Spannungsnetz.

Statt ausschließlich einzelne Muskeln oder Körperregionen isoliert zu betrachten, stehen die funktionellen Verbindungen zwischen verschiedenen Strukturen im Mittelpunkt.

Dabei spielen unter anderem Faszien, Muskulatur, myofasziale Funktionsketten, Bewegung, Stabilität und das Nervensystem eine wichtige Rolle.

Das Ziel besteht nicht darin, Bewegung einfach vorzugeben.

Vielmehr geht es darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen das Pferd neue Bewegungsmöglichkeiten selbst entdecken und organisieren kann.

Oder anders gesagt:

Im Tensegralen Faszientraining wird Bewegung nicht einfach gemacht – sie wird ermöglicht.

In der Fortbildung lernst du, diese Zusammenhänge besser zu erkennen und geeignete Übungen für deine therapeutische und trainerische Arbeit auszuwählen.

 


Die Verbindung zwischen Therapie und Training

Eine therapeutische Behandlung kann Strukturen beeinflussen und dem Pferd neue Bewegungsmöglichkeiten eröffnen.

Doch was passiert anschließend?

Genau hier setzt das Tensegrale Faszientraining an.

Die Fortbildung beschäftigt sich damit, wie du therapeutische Arbeit durch gezielte Übungen ergänzen kannst.

Nach einer Behandlung soll das Pferd die Möglichkeit bekommen, veränderte Bewegungsmöglichkeiten aktiv zu erfahren und in seine eigene Bewegungsorganisation zu integrieren.

Damit entsteht eine Verbindung zwischen:

Befund

Was fällt dir am Pferd und seiner Bewegung auf?

Therapeutischer Arbeit

Welche Strukturen und funktionellen Zusammenhänge sind relevant?

Training

Welche Übungen können anschließend sinnvoll eingesetzt werden?

Beobachtung

Wie verändert sich die Bewegungsorganisation des Pferdes?

Damit schließt das Konzept die Lücke zwischen therapeutischer Behandlung und dem Training im Alltag.


Das lernst du in der Fortbildung

Die Ausbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen.

Während sich Teil 1 auf Vorhand, Schulter, Hals und den cervicothorakalen Übergang konzentriert, erweitert Teil 2 den Blick auf Rumpf und Hinterhand.

Dabei werden theoretische Grundlagen immer wieder mit praktischen Übungen am Pferd verbunden.


Modul 1 – Fokus Vorhand, Schulter und Hals

Im ersten Modul schaffst du die Grundlage für das Verständnis des Tensegralen Faszientrainings.

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt darauf, den eigenen Blick für Haltung, Bewegung und Spannungsverhältnisse des Pferdes zu schulen.

Zu den Kursinhalten gehören unter anderem:

  • Grundlagenwissen zum Tensegralen Faszientraining

  • tensegrale Prinzipien

  • Spannungsbögen und ihre Bedeutung

  • Druckverständnis

  • Blickschulung

  • Faktoren myofaszialer Dysfunktion

  • anatomische Zusammenhänge

  • Matrixtypen

  • Hals und Halsregion

  • cervicothorakaler Übergang – CTÜ

  • Schulter

  • Vorhand

  • praktische Techniken für diese Körperregionen

  • lösende Übungen

  • stabilisierende Übungen

  • Übertragung der Inhalte in Therapie und Training

Theoretisches Wissen und praktische Anwendung werden dabei eng miteinander verknüpft.


Spannungsbögen erkennen und verstehen

Ein zentraler Bestandteil des ersten Moduls ist das Verständnis von Spannungsbögen und funktionellen Zusammenhängen.

Der Pferdekörper arbeitet nicht in isolierten Einzelteilen.

Eine Veränderung in einer Körperregion kann deshalb mit Bewegungs- oder Spannungsverhältnissen an anderer Stelle zusammenhängen.

In der Fortbildung lernst du, deinen Blick dafür zu schulen.

Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit Fragen wie:

Was sehe ich?

Welche Haltung oder Bewegungsstrategie zeigt das Pferd?

Wo befindet sich Spannung?

Welche Körperbereiche wirken besonders aktiv, fest, instabil oder wenig beteiligt?

Welche Strukturen arbeiten zusammen?

Welche anatomischen und myofaszialen Verbindungen können eine Rolle spielen?

Was braucht das Pferd?

Ist zunächst eine lösende Übung sinnvoll oder sollte der Schwerpunkt stärker auf Stabilität und Organisation liegen?

Dieser differenzierte Blick bildet eine wichtige Grundlage für die spätere Auswahl geeigneter Übungen.


Blickschulung – Pferde differenzierter beobachten

Gutes Training beginnt nicht mit einer vorgegebenen Übung.

Es beginnt mit Beobachtung.

Deshalb spielt die Blickschulung im Tensegralen Faszientraining eine zentrale Rolle.

Du lernst, genauer hinzusehen und deine Wahrnehmung für Haltung und Bewegung weiterzuentwickeln.

Dabei geht es nicht darum, jedes Pferd nach einem starren Ideal zu beurteilen.

Vielmehr lernst du, individuelle Bewegungsstrategien und körperliche Zusammenhänge besser wahrzunehmen.

Diese Fähigkeit hilft dir später dabei, Übungen nicht nach einem festen Schema auszuwählen, sondern an das jeweilige Pferd anzupassen.


Druckverständnis und feine Kommunikation

Wie viel Druck braucht eine Übung?

Wann ist ein Impuls hilfreich?

Und wann wird aus einer Hilfestellung bereits zu viel Einfluss?

Auch das Druckverständnis ist Bestandteil der Fortbildung.

Tensegrales Faszientraining arbeitet nicht mit dem Ziel, eine Bewegung mechanisch zu erzwingen.

Stattdessen lernst du, mit möglichst verständlichen und gezielten Impulsen zu arbeiten.

Dabei wird auch die Kommunikation zwischen Pferd und Mensch betrachtet.

Das Pferd soll nicht lediglich eine vorgegebene Position einnehmen.

Es soll die Möglichkeit bekommen, aktiv auf die Aufgabe zu reagieren und eigene Bewegungsstrategien zu entwickeln.


Modul 2 – Fokus Rumpf und Hinterhand

Das zweite Modul baut auf den Grundlagen des ersten Teils auf und erweitert die Arbeit auf Rumpf und Hinterhand.

Dabei werden die bereits erlernten Prinzipien vertieft und stärker miteinander verknüpft.

Zu den Kursinhalten gehören unter anderem:

  • Kommunikation zwischen Pferd und Mensch

  • Bedeutung der Faszien für das Tensegrale Training

  • Bedeutung des Nervensystems

  • myofasziale Funktionsketten

  • funktionelle Zusammenhänge im Pferdekörper

  • Rumpf

  • Hinterhand

  • praktische Techniken für Rumpf und Hinterhand

  • lösende Übungen

  • stabilisierende Übungen

  • Auswahl geeigneter Übungen

  • Übertragung in den therapeutischen Alltag

  • Übertragung in das Training des Pferdes

So wird der Blick vom einzelnen Körperbereich zunehmend auf das Zusammenspiel des gesamten Pferdekörpers erweitert.


Myofasziale Funktionsketten verstehen

Muskeln und Faszien arbeiten nicht unabhängig voneinander.

Bewegung entsteht durch das Zusammenspiel zahlreicher Strukturen.

Im zweiten Modul beschäftigen wir uns deshalb intensiver mit myofaszialen Funktionsketten.

Du lernst, verschiedene Körperregionen nicht nur einzeln, sondern in ihren funktionellen Verbindungen zu betrachten.

Das hilft dir unter anderem dabei, besser zu verstehen, warum eine auffällige Bewegung nicht zwangsläufig ausschließlich dort entsteht, wo sie sichtbar wird.

Dieser ganzheitlichere Blick kann dir helfen, deine therapeutischen Beobachtungen und die anschließende Trainingsgestaltung differenzierter aufzubauen.


Lösende und stabilisierende Übungen

Ein wichtiger Schwerpunkt beider Module liegt auf der praktischen Auswahl von Übungen.

Dabei unterscheiden wir unter anderem zwischen lösenden und stabilisierenden Übungen.

Lösende Übungen

Diese Übungen werden mit dem Ziel eingesetzt, dem Pferd andere Bewegungsmöglichkeiten anzubieten und die eigene Wahrnehmung und Bewegungsorganisation anzuregen.

Stabilisierende Übungen

Hier steht stärker im Mittelpunkt, eine neue beziehungsweise gewünschte Bewegungsorganisation aktiv zu unterstützen und kontrolliert weiterzuentwickeln.

Entscheidend ist dabei nicht, möglichst viele Übungen zu kennen.

Wichtiger ist zu verstehen:

Welche Übung passt zu diesem Pferd in dieser Situation?

Genau diese Entscheidungsfähigkeit möchten wir in der Fortbildung fördern.


Vom Befund zur passenden Übung

Die gleiche Übung ist nicht automatisch für jedes Pferd sinnvoll.

Deshalb lernst du in der Fortbildung einen strukturierten Denkansatz.

Pferd beobachten

Wie steht und bewegt sich das Pferd?

Welche individuellen Strategien sind erkennbar?

Zusammenhänge erkennen

Welche anatomischen, muskulären und faszialen Strukturen könnten beteiligt sein?

Schwerpunkt bestimmen

Wo liegt momentan der wichtigste Ansatzpunkt?

Übung auswählen

Welche Übung könnte zur aktuellen Situation passen?

Impuls dosieren

Wie viel Unterstützung oder Hilfestellung benötigt das Pferd?

Reaktion beobachten

Wie verändert das Pferd seine Haltung oder Bewegung?

Übung anpassen

Muss die Aufgabe vereinfacht, verändert oder weiterentwickelt werden?

Dadurch entsteht ein Trainingsansatz, der sich am individuellen Pferd orientiert statt an einem starren Übungskatalog.


Praktisches Lernen direkt am Pferd

Tensegrales Faszientraining lässt sich nicht allein anhand von Theorie oder Videos lernen.

Viele entscheidende Aspekte müssen praktisch erlebt werden.

Dazu gehören:

  • genaue Beobachtung

  • Wahrnehmung von Bewegung

  • Position des Menschen

  • Dosierung von Impulsen

  • Timing

  • Kommunikation mit dem Pferd

  • Reaktion des Pferdes

  • Anpassung einer Übung

Deshalb sind die praktischen Einheiten ein zentraler Bestandteil der Fortbildung.

Du arbeitest selbst mit dem Pferd und kannst die vermittelten Inhalte unmittelbar ausprobieren.

Dabei bleibt ausreichend Zeit für Fragen, Wiederholungen und individuelle Korrekturen.


Gut vorbereitete Pferde für die Praxiseinheiten

Für die praktischen Einheiten stehen gut vorgearbeitete Pferde zur Verfügung.

Dadurch kannst du dich während des Kurses auf Beobachtung, Kommunikation und die praktische Umsetzung der verschiedenen Übungen konzentrieren.

Im zweiten Modul besteht nach vorheriger Absprache außerdem die Möglichkeit, das eigene Pferd mitzubringen.

So können Inhalte des Kurses unter Umständen auch an einem dir vertrauten Pferd praktisch betrachtet werden.

Ob das eigene Pferd für den jeweiligen Kurs geeignet ist und mitgebracht werden kann, sollte immer vorab mit uns abgestimmt werden.


Ausschließlich Arbeit vom Boden

Die gesamte Fortbildung findet vom Boden aus statt.

Es gibt keine Reiteinheiten.

Dadurch liegt der Fokus vollständig auf:

  • Beobachtung des Pferdes

  • Kommunikation

  • Körperwahrnehmung

  • Bewegungsorganisation

  • gezielten Übungen

  • praktischer Arbeit zwischen Mensch und Pferd

Du musst dein Pferd für die Teilnahme deshalb nicht reiten.


Wichtiger Hinweis zum Kursort

Die praktischen Einheiten finden draußen statt.

Am Kursort steht für diese Fortbildung keine Halle zur Verfügung.

Bitte bring deshalb passende Kleidung und geeignetes Schuhwerk für die jeweilige Witterung mit.

Gerade für die praktischen Einheiten empfehlen wir wetterfeste Kleidung, in der du dich gut bewegen kannst.


Zwei aufeinander aufbauende Module

Die Fortbildung besteht aus:

Modul 1 – Fokus Vorhand
2 Kurstage

und

Modul 2 – Fokus Rumpf & Hinterhand
2 Kurstage

Damit umfasst die vollständige Fortbildungsreihe insgesamt:

4 Kurstage

Die Inhalte bauen aufeinander auf.

Im ersten Modul werden wichtige Grundlagen gelegt, die im zweiten Modul aufgegriffen, erweitert und auf weitere Körperregionen übertragen werden.


Lernen in einer Kleingruppe mit maximal 6 Teilnehmern

Gerade bei einer Fortbildung, die so stark von Beobachtung und praktischer Arbeit lebt, ist die Gruppengröße entscheidend.

Deshalb ist die Fortbildung auf maximal 6 Teilnehmer begrenzt.

Das ermöglicht:

  • intensive praktische Übungszeit

  • persönliche Betreuung

  • direkte Rückfragen

  • individuelle Korrekturen

  • gemeinsames Beobachten verschiedener Pferde

  • ausführliche Besprechung der Übungen

  • fachlichen Austausch

  • eine ruhige und konzentrierte Lernatmosphäre

So soll jeder Teilnehmer ausreichend Gelegenheit bekommen, die Inhalte nicht nur zu beobachten, sondern selbst praktisch umzusetzen.


Ziel der Fortbildung

Das Ziel des Tensegralen Faszientrainings ist nicht, dir möglichst viele Übungen zum Auswendiglernen mitzugeben.

Du sollst verstehen, warum du eine bestimmte Übung auswählst und was du beim jeweiligen Pferd beobachten möchtest.

Nach Abschluss der Fortbildung sollst du unter anderem:

  • tensegrale Grundprinzipien besser verstehen

  • deinen Blick für Haltung und Bewegung geschult haben

  • anatomische und myofasziale Zusammenhänge besser erkennen

  • Spannungsmuster differenzierter betrachten können

  • lösende und stabilisierende Übungen unterscheiden können

  • Übungen passend zur individuellen Situation auswählen können

  • therapeutische Arbeit sinnvoll mit aktivem Training verbinden können

  • konkrete Übungsansätze für deine Kunden entwickeln können

Damit erhältst du ein Konzept, das Therapie und Training miteinander verbindet.


Mehr Nachhaltigkeit nach der therapeutischen Behandlung

Viele Therapeuten kennen die Situation:

Das Pferd wurde behandelt und reagiert zunächst positiv – doch im Anschluss stellt sich die Frage, wie es sinnvoll weitergehen kann.

Welche Übungen kann der Besitzer durchführen?

Was passt zum aktuellen Befund?

Was sollte stabilisiert werden?

Und welche Übung ist für dieses Pferd überhaupt sinnvoll?

Genau an dieser Stelle setzt das Tensegrale Faszientraining an.

Die Fortbildung soll dir helfen, nach deiner therapeutischen Arbeit konkrete und nachvollziehbare Übungsansätze für den weiteren Alltag des Pferdes zu entwickeln.

Dadurch entsteht eine engere Verbindung zwischen therapeutischem Termin und anschließendem Training.


Für wen ist die Fortbildung geeignet?

Der Intensivkurs richtet sich an Fachpersonen, die therapeutisch, medizinisch oder trainerisch mit Pferden arbeiten.

Dazu gehören insbesondere:

  • Pferdephysiotherapeuten

  • Physiotherapeuten im Tierbereich

  • Pferdeosteopathen

  • Osteopathen

  • Tierärzte

  • Tiermedizinische Fachangestellte mit entsprechendem fachlichem Hintergrund

  • ausgebildete Manualtherapeuten

  • sonstige ausgebildete Fachtherapeuten

  • Pferdetrainer mit entsprechendem anatomischem Fachwissen

Die Fortbildung richtet sich besonders an Teilnehmer, die Therapie und aktives Training stärker miteinander verbinden möchten.


Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?

Für die Teilnahme werden fundierte Kenntnisse der Anatomie, Muskulatur und Faszienstrukturen des Pferdes vorausgesetzt.

Die Fortbildung ist deshalb kein Anatomie-Grundkurs.

Du solltest dich bereits sicher an wichtigen anatomischen Strukturen des Pferdes orientieren können und ein grundlegendes Verständnis für Muskulatur und Bewegungsapparat mitbringen.

Wenn dir diese Grundlagen noch fehlen oder du dein Wissen auffrischen möchtest, empfehlen wir dir vorab unsere Pferdeanatomie-Fortbildungen.

Besonders passend sind:

  • Pferdeanatomie – Muskeln

  • Pferdeanatomie – Muskelketten


 

Tensegrales Faszientraining

599,00 € inkl. MwSt

Nähere Informationen zu Startzeit und Ablauf folgen ca. 1 Woche vor Kursbeginn via Whatsapp-Gruppe.

 


Deine Fortbildung Tensegrales Faszientraining auf einen Blick

Fortbildung
Tensegrales Faszientraining – Anwendung in Therapie und Training

Aufbau
2 aufeinander aufbauende Module

Modul 1
Fokus Vorhand, Hals, CTÜ und Schulter

Modul 2
Fokus Rumpf und Hinterhand

Dauer pro Modul
2 Kurstage

Gesamtdauer
4 Kurstage

Theorie und Praxis
Ausgewogen miteinander kombiniert

Praktisches Arbeiten
Direkt am Pferd

Training
Ausschließlich vom Boden aus – keine Reiteinheiten

Gruppengröße
Maximal 6 Teilnehmer

Eigene Pferde
Im zweiten Modul nach vorheriger Absprache möglich

Voraussetzungen
Fundierte Kenntnisse der Anatomie, Muskulatur und Faszienstrukturen des Pferdes

Abschluss
Teilnahmezertifikat


Im Kurspreis enthalten

Ein zweitägiges Modul der Fortbildung Tensegrales Faszientraining – Anwendung in Therapie und Training 

Die vollständige Fortbildungsreihe besteht aus zwei Modulen.

Im Rahmen der Fortbildung erwarten dich:

  • zwei intensive Kurstage pro Modul

  • theoretische Grundlagen

  • umfangreiche praktische Übungen

  • praktische Arbeit am Pferd

  • kleine Gruppe mit maximal 6 Teilnehmern

  • persönliche Begleitung während der Übungen

  • Teilnahmezertifikat nach erfolgreichem Abschluss

  • fachlicher Austausch

  • Zugang zur kursbegleitenden WhatsApp-Gruppe

     


     

Tensegrales Faszientraining

599,00 € inkl. MwSt

Nähere Informationen zu Startzeit und Ablauf folgen ca. 1 Woche vor Kursbeginn via Whatsapp-Gruppe.

 


Austausch vor, zwischen und nach den Modulen

Für jede Kursgruppe richten wir eine eigene WhatsApp-Gruppe ein.

Dort erhältst du vor Kursbeginn alle wichtigen organisatorischen Informationen.

Nähere Informationen zu Startzeit und Ablauf werden ungefähr eine Woche vor dem jeweiligen Kurs mitgeteilt.

Die Gruppe bietet außerdem die Möglichkeit, dich mit anderen Teilnehmern und den Dozenten auszutauschen.

Gerade bei einer Fortbildung mit zwei aufeinander aufbauenden Modulen bietet sich dadurch auch zwischen den Kursterminen die Möglichkeit, Fragen zu sammeln, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

 


Warum Tensegrales Faszientraining beim Kompetenz-Zentrum Nord lernen?

Diese Fortbildung soll dir nicht einfach eine Sammlung weiterer Übungen vermitteln.

Sie soll deinen Blick auf Pferd, Bewegung, Faszien und funktionelle Zusammenhänge erweitern.

Deshalb legen wir besonderen Wert auf:

Verbindung von Therapie und Training

Du beschäftigst dich damit, wie du nach einer therapeutischen Behandlung sinnvoll weiterarbeiten kannst.

Zwei aufeinander aufbauende Module

Die Inhalte werden Schritt für Schritt erarbeitet und auf verschiedene Körperregionen übertragen.

Maximal 6 Teilnehmer

Die kleine Gruppe ermöglicht intensive praktische Betreuung und ausreichend Zeit für individuelle Fragen.

Viel praktische Arbeit

Die theoretischen Inhalte werden unmittelbar am Pferd angewendet.

Blickschulung

Du lernst nicht nur Übungen, sondern trainierst deine Fähigkeit, Haltung und Bewegung genauer zu beobachten.

Ganzheitliche Zusammenhänge

Muskulatur, Faszien und verschiedene Körperregionen werden nicht ausschließlich isoliert betrachtet.

Lösende und stabilisierende Übungen

Du lernst unterschiedliche Übungsansätze kennen und beschäftigst dich damit, wann welcher Ansatz sinnvoll sein kann.

Ausschließlich Bodenarbeit

Alle Übungen werden vom Boden aus durchgeführt.

Übertragbarkeit in den therapeutischen Alltag

Ein wesentliches Ziel besteht darin, konkrete Übungsmöglichkeiten für die Zeit zwischen therapeutischen Terminen entwickeln zu können.


Tensegrales Faszientraining als Ergänzung deiner Pferdetherapie

Eine therapeutische Behandlung ist immer nur ein Teil dessen, was die Bewegungsentwicklung eines Pferdes beeinflusst.

Zwischen zwei Behandlungsterminen verbringen Pferd und Besitzer viele Stunden miteinander.

Genau hier kann gezieltes Training ansetzen.

Das Tensegrale Faszientraining bietet dir die Möglichkeit, deine therapeutische Wahrnehmung mit konkreten Übungen zu verbinden.

Statt dem Besitzer nur allgemein zu empfehlen, das Pferd „mehr zu bewegen“ oder „bestimmte Muskeln aufzubauen“, kannst du lernen, differenziertere Übungen passend zur jeweiligen Situation auszuwählen.

Dadurch entsteht ein nachvollziehbarer Übergang von:

Beobachtung → Therapie → Übung → erneuter Beobachtung

Diese Verbindung kann eine wertvolle Ergänzung für deine tägliche Arbeit mit Pferden darstellen.


Häufige Fragen zur Fortbildung Tensegrales Faszientraining

Was ist Tensegrales Faszientraining beim Pferd?

Das Tensegrale Faszientraining betrachtet den Pferdekörper als miteinander verbundenes Spannungs- und Bewegungssystem.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem fasziale und muskuläre Zusammenhänge, Bewegungsorganisation sowie lösende und stabilisierende Übungen.

Was bedeutet „tensegral“?

Der Begriff beschreibt vereinfacht das Zusammenspiel von Spannung und Stabilität innerhalb eines miteinander verbundenen Systems.

Im Kurs wird dieses Prinzip auf den Pferdekörper und seine funktionellen Zusammenhänge übertragen.

Wie ist die Fortbildung aufgebaut?

Die Fortbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen mit jeweils zwei Kurstagen.

Damit umfasst die gesamte Fortbildungsreihe vier Kurstage.

Was ist der Schwerpunkt von Modul 1?

Im ersten Modul stehen unter anderem Grundlagen, Spannungsbögen, Druckverständnis, Blickschulung und anatomische Zusammenhänge im Mittelpunkt.

Praktisch liegt der Fokus insbesondere auf Hals, CTÜ, Schulter und Vorhand.

Was ist der Schwerpunkt von Modul 2?

Das zweite Modul vertieft die Grundlagen und beschäftigt sich unter anderem mit Faszien, Nervensystem und myofaszialen Funktionsketten.

Praktisch liegt der Schwerpunkt auf Rumpf und Hinterhand.

Wird direkt am Pferd gearbeitet?

Ja.

Praktische Übungen am Pferd sind ein wichtiger Bestandteil beider Module.

Wird im Kurs geritten?

Nein.

Die gesamte praktische Arbeit findet vom Boden aus statt. Es gibt keine Reiteinheiten.

Kann ich mein eigenes Pferd mitbringen?

Im zweiten Modul besteht nach vorheriger Absprache die Möglichkeit, ein eigenes Pferd mitzubringen.

Bitte stimme dies unbedingt vorab mit uns ab.

Wie groß sind die Kursgruppen?

Die Fortbildung ist auf maximal 6 Teilnehmer begrenzt.

Dadurch bleibt ausreichend Zeit für praktische Übungen, individuelle Fragen und persönliche Betreuung.

Findet die Praxis in einer Halle statt?

Nein.

Der praktische Teil findet draußen statt. Am Kursort steht keine Halle zur Verfügung.

Bitte bring deshalb wettergerechte Kleidung und geeignetes Schuhwerk mit.

Welche Vorkenntnisse brauche ich?

Vorausgesetzt werden fundierte Kenntnisse der Anatomie, Muskulatur und Faszienstrukturen des Pferdes.

Die Fortbildung ist kein Anatomie-Grundkurs.

Für wen ist die Fortbildung geeignet?

Der Kurs richtet sich insbesondere an Osteopathen, Physiotherapeuten, Tierärzte, Tiermedizinische Fachangestellte, Manualtherapeuten und andere ausgebildete Fachtherapeuten.

Auch für entsprechend vorgebildete Trainer kann die Verbindung von Therapie und Training interessant sein.

Was ist das Ziel des Kurses?

Du sollst lernen, tensegrale Prinzipien in deiner Arbeit anzuwenden, deinen Blick für funktionelle Zusammenhänge zu erweitern und passende lösende beziehungsweise stabilisierende Übungen auswählen zu können.

Ein Schwerpunkt liegt darauf, therapeutische Arbeit und anschließendes Training sinnvoll miteinander zu verbinden.

Was kostet die Fortbildung?

Ein zweitägiges Modul kostet 599,00 €.

Die Fortbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen.

Erhalte ich ein Zertifikat?

Ja.

Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du ein Zertifikat über deine Teilnahme an der Fortbildung.

Bekomme ich vor dem Kurs weitere Informationen?

Ja.

Nähere Informationen zu Startzeit und organisatorischem Ablauf erhältst du ungefähr eine Woche vor Kursbeginn über die WhatsApp-Gruppe.

 


Jetzt Tensegrales Faszientraining für Pferde lernen

Du arbeitest bereits therapeutisch, medizinisch oder trainerisch mit Pferden und möchtest Behandlung und aktives Training stärker miteinander verbinden?

Dann bietet dir unsere Fortbildung Tensegrales Faszientraining – Anwendung in Therapie und Training die Möglichkeit, deinen Blick für anatomische und fasziale Zusammenhänge zu erweitern und daraus konkrete Übungen für deine praktische Arbeit abzuleiten.

Du lernst nicht einfach einen festen Übungskatalog.

Du lernst, genauer hinzusehen, Zusammenhänge zu erkennen und Übungen passend zum jeweiligen Pferd auszuwählen.

2 Module · insgesamt 4 Kurstage · maximal 6 Teilnehmer · praktische Arbeit am Pferd · ausschließlich Bodenarbeit · Zertifikat


 

Tensegrales Faszientraining

599,00 € inkl. MwSt

Nähere Informationen zu Startzeit und Ablauf folgen ca. 1 Woche vor Kursbeginn via Whatsapp-Gruppe.